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Nardi-Crosley Spider (1950–1954)

Nardi 750 LM Crosley

5.–15.10.1950 Auf dem 37. Pariser Salon präsentierte die italienische Kleinfirma Nardi & Danese einen Spider der auf der Mechanik des 1949 vorgestellten amerikanischen Crosley Hotshot basierte. Die Türen der von Pietro Frua entworfenen Karosserie hatten weder Fenster noch Füllung, so dass ihre rennmäßig gelochten Rahmen sichtbar blieben.

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In einer Nardi-Anzeige des amerikanischen Importeurs S.H. Arnolt (Chicago) für den Nardi 750 wird auch ein Coupé angeboten, bei dem es sich vermutlich um den 1952 vorgestellten Nardi Nardyna mit Panhard-Mechanik handelt.

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Bei der 38. Targa Florio am 30.5.1954 auf der kleinen Rundstrecke von Madonie (Sizilien, I) übertraf der Nardi 750 von Placido Peduzzi (I) die Zeiten der 1100-er Sportwagen, fiel in der 5. Runde aber leider aus (Amtmann & Schrader 1987). Die Wagen der Italiener Peduzzi und Domenico Rotolo erreichten im selben Rennen ebenfalls nicht das Ziel (Örnerdal 2001).

Das Team Alexandre Gacon und Mario Damonte nahm am 12.6.1954 mit einem Nardi 750 LM beim 22. 24-Stunden-Rennen auf dem Sarthe-Rundkurs in Le Mans (F) teil. Der Wagen fiel aber bereits in der 1. Stunde und der 7. Runde wegen Kühlungsproblemen aus (Amtmann & Schrader 1987, Galpin 2000).

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Heute sind noch die nachfolgend beschriebenen zwei existierenden Fahrzeuge bekannt. Beide Karosserien sind im Besitz von Don Baldocchi.

Chassisnummer 134479C (1954)

1954 importiert von S.H. Arnolt (Chicago, USA)

ca. 1960 wurden Karosserie und Chassis getrennt

Chassis

1960 (?) wurde auf das Original-Chassis eine leichtere Kunststoffkarosserie von Devin montiert

7.3.1961 Besitzer James R. Beltinck, Grand Rapids (Michigan, USA)

4.1.1962 Besitzer Paul R. Stilley, Chico (Kalifornien, USA)

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Fahrzeugbrief (Certificate of title)

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1969 (1970?) Besitzer John C. Waddell

7/1978 Besitzer Jarl de Boer, Walnut Creek (Kalifornien, USA)

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Karosserie

1960 (?) Frua-Karosserie auf Replika-Chassis montiert; Crosley-Motor, Starrachse vorn

Besitzerin Wyrick

Besitzer Tim Ritter

Besitzer Don Baldocchi, Redding (Kalifornien, USA)
Farbe: Gelb

14.8.1993 Teilnahme (Startnummer 101) bei den 20. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA)

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19.8.2000 12. Platz in Gruppe 3A (Startnummer 101) bei den 27. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA)

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Nardi-Crosley vor einem Maserati A6 GCS

 

 

8.8.2001 Teilnahme bei den 28. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA)

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(keine Vergrößerung verfügbar)

 

 

19.8.2000 4. Platz in Gruppe 3Abei den 29. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA); Startnummer 101
16.–17.8.2003 Teilnahme bei den 30. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA)
21.8.2005 13. Platz in Gruppe 1B (1947-1955 Sports Racing and Production Cars under 2000cc) bei den 32. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA); Startnummer 101

Chassisnummer 953-1

195x importiert von S.H. Arnolt (Chicago, USA)

Besitzer (Trailer Park), Scotts Valley (Florida, USA)

Besitzer Don Baldocchi, Redding (Kalifornien, USA)
Farbe: Rot
8/1979 Teilnahme bei den 6. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA)

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8/1980 Teilnahme (Startnummer 10) bei den 7. Monterey Historic Races in Laguna Seca (Kalifornien, USA)

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(Quellen: de Boer 1990; Jarl de Boer, mündliche Mitteilung 12.8.2003 sowie die im Text angegebenen)

 

Technische Daten

Basisfahrzeug

Nardi-Eigenkonstruktion unter Verwendung der mechanischen Komponenten des Crosley Hotshot

Motor

vornliegender, wassergekühlter 4-Zylinder-Reihenmotor, obenliegende Nockenwelle ( ohc), 2 Fallstrom-Vergaser

Bohrung x Hub

63 x 59 mm, Kompressionsverhältnis ?:1

Hubraum

747 cm³

Leistung

42,6 DIN-PS bei ca. 5.500 U/min

max. Drehmoment

? mkg (DIN) bei ? U/min

Leistungsgewicht

9,4 kg/PS

Kraftübertragung

4-Gang-Getriebe, Hinterradantrieb

Vorderachse

Einzelradaufhängung mit hoch aufgehängter Halbelliptik-Blattfeder

Hinterachse

Schwebeachse mit Viertelelliptik-Blattfedern

Bremsen

hydraulisch betätigte Trommelbremsen

Karosserie

Stahlrohrrahmen

Länge x Breite x Höhe

? x ? x 910 mm (Thyssen-Bornemissza 1989); Radstand: 1.900 mm

Leergewicht

400 kg

Höchstgeschwindigkeit

Sport Version: 140 km/h; Beschleunigung 0–100 km/h: ? Sekunden

Competition Version: 160 km/h; Beschleunigung 0–100 km/h: ? Sekunden

Verbrauch

8 Liter pro 100 km

Bauzeit

1950–1954

Stückzahl

?