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O.S.C.A MT4-2AD Coupé „Le Mans“ (1951)

OSCA 1100 Coupé Le Mans, OSCA MT4 Coupé „Le Mans“

Chassisnummer

Motornummer

Fertigstellung

Farbe

Scheibenwischer

1110

1950: 1109 (1.100 cm³)
5/1951: 1303 (Tipo 2AD, 1.342 cm³)

26.5.1951

Rot

links

1113

1304 (Tipo 2AD, 1.342 cm³)

4.4.1951 Turiner Salon

Rot

rechts

Chassisnummer 1110

Motornummer 1109 (1.100 cm³)
Farbe: Rot

1950 Besitzer Ippolito Berrone, Genova (I)

Frua Coupé Le Mans (1951)

26.5.1951 Besitzer O.S.C.A, Bologna (I)
Karosserieumbau durch die Carrozzeria Pietro Frua zum Coupé le Mans
Motor 1303 (Tipo 2 AD, 1.342 cm³) eingebaut
Merkmal: Scheibenwischer nach links
Zulassung mit dem Kennzeichen BO 51899
24.6.1951 Teilnahme am Rennen Varese-Campo dei Fiori; Fahrer: Ippolito Berrone; Startnummer 44; nicht ins Ziel gekommen
1.7.1951 5. Platz in seiner Klasse beim Rennen Lecco-Ballabio; Fahrer: Ippolito Berrone; Startnummer 208
6.–8.7.1951 Teilnahme in Gruppe B „Wagen mit Spezialkarosserien“, Klasse 4 „Sportwagen“ an der 6. Internationalen Auto Schönheiskonkurrenz am Nationalquai in Luzern (CH); Startnummer 111, Teilnehmer: Carrozzeria P. Frua, Torino

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12.8.1951 2. Platz in seiner Klasse beim Circuito di Senigallia; Fahrer: Franco Bordoni (I); Startnummer 44
9.9.1951 3. Platz in der Gesamtwertung und 2. Platz in seiner Klasse beim Rennen Bologna-Raticosa; Fahrer: Felice Bonetto (I)
16.9.1951 3. Platz in der Gesamtwertung beim Gran Premio di Vetturette in Monza (I); Fahrer: Alexandre Louis Chiron, Montecarlo (MC); Startnummer 22
4.5.1952 Teilnahme an der 19. Mille Miglia; Fahrer: Ippolito Berrone, Beifahrer: Mario Damonte (I); Startnummer 407, nicht ins Ziel gekommen

1952 Besitzer Jean-Louis Armengaud (F)
9.–16.9.1952 4. Platz in der Gesamtwertung und 1. Platz in der Klasse bis 1.500 cm³ bei der Tour de France; Fahrer: Jean-Louis Armengaud, Beifahrer: René Chaix (F); Startnummer 84

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28.9.1952 1. Platz in der Klasse bis 1.500 cm³ beim Circuito di Agen; Fahrer: Jean-Louis Armengaud
26.–28.6.1953 2. Platz in der Gesamtwertung und 1. Platz in seiner Klasse bei der Rallye del Delfinato; Fahrer: Jean Laroche (F), Beifahrer: Rémy Radix (F)
20.7.1953 1. Platz in seiner Klasse beim Course d´Hauteville (F); Fahrer: Jean Laroche (F), Beifahrer: Rémy Radix (F)
23.–26.7.1953 3. Platz in der Gesamtwertung bei der Rallye Evian–Mont Blanc–Megeve; Fahrer: Jean Laroche (F), Beifahrer: Rémy Radix (F)
5.–13.9.1953 Teilnahme bei der Tour de France; Fahrer: Jean Laroche (F), Beifahrer: Rémy Radix (F); nicht ins Ziel gekommen

7.2.1954 Besitzer Jean Laroche (F)
Zulassung mit dem Kennzeichen TO 168061 durch Guglielmo Carraroli, Turin (I), im Namen von Jean Laroche
18.–21.3.1954 1. Platz in der Klasse Sportwagen 1.001–1.600 cm³ sowie in der Gesamtwertung bei der 7. Rallye Lyon-Charbonnières; Fahrer: Jean Laroche, Beifahrer: Rémy Radix (F) (Frankenberg 1954a, Grant 1954)
Etappenresultate: Col du Rosset, 3. in der Klasse (12 Min. 55,4 Sek.), Col de la Foucille, 1. in der Klasse (8 Min., 30 Sek.) (Grant 1954)
(das von Michel [1989a] und Orsini & Zagari [1989] diesem Rennen zugeordnete Foto zeigt jedoch den Wagen mit dem früheren Kennzeichen 51899 BO)
Merkmale: Kühlergrill ohne Zusatzscheinwerfer, keine Stoßstangenhörner vorn?

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22.1.1955 Besitzer Aurelio Casaccia, Turin (I)

27.4.1955 Besitzer Racing Sport srl, Turin (I)

Morelli-Spider (1956)

1956 Besitzer Zephirin Miani (F)
25.9.1956 Umbau durch Fratelli Morelli zum Spider; Farbe: Blau
30.6.1957 16. Platz in der Klasse bis 2.000 cm³ beim Course automobile du Mont Ventoux (F); Startnummer 47
8.6.1958 4. Platz in der Klasse bis 1.500 cm³ beim Rennen 3 Heures de Rouen (F)
29.6.1958 7. Platz in der Klasse bis 1.500 cm³ beim Course automobile du Mont Ventoux (F)
17.5.1959 Teilnahme am Grand Prix delle Frontière in Chimay; Startnummer 14, nicht ins Ziel gekommen
12.7.1959 6. Platz in der Klasse bis 1.500 cm³ beim Rennen Trento-Bondone; Startnummer 350 (Foto in Orsini & Zagari [1989]: S. 248; Zulassung mit dem Kennzeichen CF 8061?)

1960 Besitzer Raymond Stemper (F)
Umrüstung auf 5-Gang-Getriebe und Scheibenbremsen
12.6.1960 7. Platz in der Klasse bis 2.000 cm³ beim Course automobile du Mont Ventoux (F); Startnummer 47
25.6.1961 12. Platz in der Klasse bis 2.000 cm³ beim Course automobile du Mont Ventoux (F)
15.4.1962 4. Platz in der Klasse bis 2.000 cm³ beim Rennen am Montagne de Lure (F)
17.6.1962 7. Platz in der Klasse bis 2.000 cm³ beim Course automobile du Mont Ventoux (F)
28.4.1963 5. Platz in der Klasse bis 1.500 cm³ beim Rennen am Col Bayard (F)
Fahrzeug bei Brand in Folge eines Unfalls zerstört (Orsini & Zagari 1989)

Chassisnummer 1113 (1951)

Motornummer 1304 (Tipo 2AD, 1.342 cm³)
Farbe: Rot

4.–15.4.1951 Präsentation auf dem 33. Internationalen Automobilsalon in Turin (Lichtenstein 2001)
Merkmal: Scheibenwischer nach rechts

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? 23.4.1951 Besitzer Luigi Piotti, Milano (I) (Orsini & Zagari 1989: S. 335)
Zulassung mit dem Kennzeichen MI 169465
Merkmal: Scheibenwischer nach links?
29.4.1951 Teilnahme an der 18. Mille Miglia; Fahrer: Luigi Piotti (I), Beifahrer: Bruno Franzoni (I), Startnummer 341; nicht ins Ziel gekommen

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22.7.1951 10. Platz in seiner Klasse beim Rennen Susa-Moncenisio; Fahrer: Luigi Piotti

1.8.1951 Besitzer Giovanni Freddi, Vigevano (Pavia, I) (nicht Giovanni Fotherdi, wie auf www.classicscars.com angegeben)
Zulassung mit dem Kennzeichen PV 31284

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9.–16.9.1952 12. Platz in der Gesamtwertung und 3. Platz in seiner Klasse bei der Tour de France; Fahrer: Jacques Péron (F), Beifahrerin: Louise Péron (F), Startnummer 86
Merkmal: Farbe hell, Stoßstangen vorn und hinten geändert (horizontal statt vertikal)

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7.3.1953 Besitzer Adolfo Macchieraldo, Turin (I)
Zulassung mit dem Kennzeichen TO 143690 TO
28.6.1953 5. Platz in der Klasse Sportwagen über 1.200 cm³ beim Grand Prix de Bressuire; Fahrer: Jacques Péron (F), Startnummer 4

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20.7.1953 Teilnahme am Grand Prix di Caen; Fahrer: Jacques Péron (F), nicht ins Ziel gekommen
29.3.–2.4.1953 2. Platz in der Gesamtwertung und 2. Platz in seiner Klasse bei der Rallye Soleil-Cannes; Fahrer: Jacques Péron (F), Beifahrerin: Louise Péron (F), Startnummer 352
8.3.1954 1. Platz in der Klasse bis 1.500 cm³ beim Circuito di Dakar; Fahrer: Jacques Péron (F)

27.4.1954 Besitzer Giuseppe Como, Milano (I)
Farbe: Silber, rotes Dach?
Zulassung mit dem Kennzeichen MI 241336

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Rappold-Barchetta (1954)

5/1954 Besitzer Wolfgang Seidel (Auto-Haus Ulmen), Düsseldorf
5/1954 Rappold Karosseriewerk, Wülfrath (15.6.2019 Ingo Rappold, pers. Mitteilung): Umbau auf eine von Wolfgang Seidel selbst gestaltete (Frankenberg 1954), offene Barchetta-Karosserie mit weit nach hinten konkav in Seitenflanke auslaufenden, vorderen Radausschnitten (vgl. 1953 Aston Martin DB3S und 1953 Ferrari 375 MM Pinin Farin Spider, Chassis 0364 AM); Farbe: Silber
23.5.1954 6. Platz in der Klasse Rennsportwagen bis 1500 cm³ beim 27. Internationalen Eifelrennen auf dem Nürburgring, Startnummer 68, Durchschnittsgeschwindigkeit 111,4 km/h (1.6.1954 ADAC Motorwelt, S. 417)
6/1954 Karosserie geändert: Motorhaube mit Lüftungsschlitzen und Lederbefestigungsschnallen hinten, vordere Radausschnitte mit zusätzlichem Spritzschutzblech oben und hinten konvex parabelförmig auslaufend, hintere Radauschnitte abgedeckt
4.7.1954 4. Platz in der Klasse 751–1.600 cm³ bei den 12 Heures de Reims (F), Fahrer: Wolfgang Seidel, Helm? Glöckler; Startnummer 44, Gesamtstecke 1.642,029 km, Durchschnittsgeschwindigkeit 136,835 km/h (Dameron-Derauw et al. 1998: S. 123, 128)

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1.8.1954 9. Platz beim Rennen I (Sportwagen bis 1500 cm³) im Rahmenprogramm des Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring, Startnummer 41

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14.8.1954 Nennung in der Klasse Sportwagen bis 1500 cm³ beim Snetterton International (GB), Startnummer 3, nicht angekommen (DNA)
15.8.1954 Nennung in der Klasse Sportwagen bis 1500 cm³ (Rennen 6) beim
Sachsenring-Rennen in Hohenstein-Erstthal (DDR), Startnummer 37, nicht angekommen (DNA)
15.8.1954 1. Platz in der Klasse Rennsportwagen bis 1500 cm³und 3. Platz in der Gesamtwertung beim Zandvoort International (NL); Startnummer 12

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5.9.1954 1. Platz in der Klasse Sportwagen bis 1500 cm³ und 3. Platz in der Gesamtwertung beim Skarpnäcksloppet in Stockholm (S)
19.9.1954 10. Platz im Rennen II „Rennsportwagen bis 1500 cm³“ (3. Lauf zur Deutsche Meisterschaft) beim Internationalen AvD-Avus-Rennen „Großer Preis von Berlin“; 20 Runden (Kirchner 2008: S. 121–122), Startnummer 48 (Programmheft S. 36)

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17.11.1954 Verkaufsanzeige in Automobil Revue (CH), Nr. 49, S. 26:

OSCA-(Maserati-)Sport-Coupé
4 Zyl., 2 obenliegende Nockenwellen, Weber-4fach-Vergaser, 7000 Touren, 115 PS, für 1,5-l-Sportwagenklasse bestens geeignet und konkurrenzfähig, Spitze über 200 km, in ganz erstklassigem, gepflegtem Zustand, unfallfrei, Farina-Karosserie [Anmerkung: Die Bezeichnung des Karosserieherstellers ist offensichtlich falsch], Vollaluminium, kompl. 680 kg, Spezialzubehör und Werkzeug. Neupreis DM 29 500.–, Verkaufspreis DM 16 000.–.
W Seidel, i. Fa. Auto-Haus Ulmen, Düsseldorf, Graf-Recke-Strasse 35, Tel. 6 75 58.

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27.11.1954 Verkaufsanzeige in Auto Motor und Sport, Heft 24, S. 34:

OSCA-Maserati Sport Coupe zu verkaufen
Typ MT 4, 4 Zyl., 2 obenliegende Nockenwellen, Weber 4fach Vergaser, 7000 Touren, 115 PS, Spitze über 200 km, für 1,5 l Sportwagenklasse bestens geeignet und konkurrenzfähig, unfallfrei. Farina-Karosserie [Anmerkung: Die Bezeichnung des Karosserieherstellers ist offensichtlich falsch], Vollaluminium, Gewicht komplett 680 kg. Ferner gehört zu dem Wagen: 1 offene Sportwagenkarosserie für Sportwagenrennen. Gewicht komplett 480 kg. Eintauschmöglichkeit – Anfragen an
Wolfgang Seidel, Düsseldorf, Graf-Recke-Str. 35, Telefon 6 75 58

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16.10.1955 Nennung in der Klasse Sportwagen bis 1500 cm³ bei der 39. Targa Florio in Sizilien (I); Startnummer 66, nicht gestartet (DNS) (Wimpffen 1999: S. 199)

12.1.1956 Besitzer Pasquale Cazzato, Bologna (I)
Zulassung mit dem Kennzeichen BO 78162

8.1.1961 Besitzer Alfonso Maria Romano, Milano (I)
Zulassung mit dem Kennzeichen MI 559993
1964 Motor (Motornummer 1304) in OSCA MT4 Morelli Spider (# 1155) eingebaut (seit 6/2002 Besitzer Kiyoshi Takano, Japan)

(4.6.2008) Besitzer N.N. (Bonnafous 2008)

 

(Quellen: Orsini & Zagari 1989; Philippe Olczyk, Braine l´Halleud [B]: www.classicscars.com; Martin Krejci: wsrp.wz.cz; eigene Recherchen

Technische Daten

Basisfahrzeug

O.S.C.A Tipo MT4-2AD (Chassis)
produzierte Fahrzeuge: 9 MT4 + 70 MT4-2AD (Orsini & Zagari 1989)

Motor

vornliegender wassergekühlter 4-Zylinder-Reihenmotor, zwei obenliegende Nockenwellen (dohc), 2 Doppelvergaser (Weber 38 DCO3), Magnet-Einfachzündung; Zwangsumlaufschmierung

Bohrung x Hub

75 x 76 mm, Kompressionsverhältnis 9:1

Hubraum

1.342,36 cm³

1.453 cm³

Leistung

1.342 cm³: 100 PS bei 6.300 U/min

1.453 cm³: 110 PS bei 6.200 U/min

max. Drehmoment

 

Leistungsgewicht

5,3 kg/PS

Kraftübertragung

Einscheibentrockenkupplung, Vierganggetriebe, Hinterradantrieb

Vorderachse

unabhängige Vorderradaufhängung mit Dreiecksquerlenkern, Schraubenfedern, Teleskopstoßdämpfern und Querstabilisator

Hinterachse

Starrachse mit Längslenkern, Cantilever-Blattfedern und Teleskopstoßdämpfern

Bremsen

vier hydraulisch betätigte Trommelbremsen

Karosserie

Stahlrohrrahmen

Länge x Breite x Höhe

Radstand 2.200 mm

Leergewicht

530 kg

Höchstgeschwindigkeit

190 km/h

Verbrauch

 

Bauzeit

1951

Preis

3.900.000 ITL

Stückzahl

2