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Ligier-LogoLigier JS 1 (1969–1970)

Comm. 362

2.–12.10.1969 Der Ligier JS 1 wurde erstmals beim 56. Pariser Salon mit einem 1.600 cm³ Ford-Cosworth-Mittelmotor gezeigt. Der Rennfahrer Guy Ligier (*1930) hatte die Initialen seines beim Grand Prix von Frankreich 1968 tödlich verunglückten Freundes Jo Schlesser (1928–1968) für die Bezeichnung seines Sportwagens gewählt. Die 2-sitzige Kunststoffkarosserie soll nach manchen Autoren (Stoop 1987d, Lichtenstein 2001) Pietro Frua entworfen haben, nach andere Quellen (Robson 1988, www.grandprix.com) jedoch Michel Tetu (*1941). Laut Chapman (1987) verwandelte Frua den JS 1 in die Serienversion JS 2. Eventuell baute er auch bereits den Prototypen JS 1 (Stoop 1987d).

Fahrzeug 1: 162 LH 03

Chassisnummer JS1-001
Prototyp

1. Besitzer Guy Ligier, Abrest (F)
2.–12.10.1969 Präsentation beim 56. Salon de l´Automobile in Paris (F)
Zulassung im Département de L´Allier mit dem Kennzeichen 162 LH 03
23.11.1969 Teilnahme beim Criterium des Cévennes (F); Startnummer 124, Fahrer: Guy Ligier, M. Dubosc; nicht ins Ziel gekommen
Motor: Ford Cosworth FVA 1600

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Umrüstung auf Ford Cosworth FVC 1800 Motor und Doppelscheinwerfer
22.3.1969 1. Platz beim Rennen auf dem Circuit Les Plancques in Albi (F); Startnummer 62; Fahrer: Guy Ligier
30.3.1969 Teilnahme beim Rennen auf dem Circuit de Nogaro in Pau-Armagnac (F); Startnummer 132; Fahrer: Guy Ligier; nicht ins Ziel gekommen

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Umrüstung auf Ford Weslake V6-Motor
19.-27.9.1970 Teilnahme an der XV. Tour de France de Auto; Startnummer 143; Fahrer: J. Vinatier, J. F. Jacob; nicht ins Ziel gekommen

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Fahrzeug 2: 800 LQ 03

Motor: Ford Cosworth FVC 1800

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1. Besitzer Guy Ligier, Abrest (F)
Zulassung im Département de L´Allier mit dem Kennzeichen 800 LQ 03
11.-12.4.1970 7. Platz bei den Essais Le Mans auf dem Circuit de la Sarthe in Le Mans (F); Startnummer 55; Fahrer: Guy Ligier (Samstag), Jean-Claude Andruet (Sonntag)

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19.4.1970 Teilnahme am Rennen um die Trophée Ricard auf dem Circuit Paul Ricard von Le Castellet (F); Startnummer 5; Fahrer: Guy Ligier (Samstag), Jean-Claude Andruet; nicht ins Ziel gekommen

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26.4.1970 1. Platz beim Rennen in Monthléry (USA); Startnummer 12; Fahrer: Guy Ligier

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1.5.1970 3. Platz beim Rennen auf dem Circuit de Nevers-Magny Cours (F); Startnummer 66; Fahrer: Guy Ligier

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13.–14.6.1970 Teilnahme am 38èmes Grand Prix d´Endurance les 24 Heures du Mans auf dem Circuit de la Sarthe in Le Mans (F); Startnummer 50; Fahrer: Guy Ligier (F), Jean-Claude Andruet (F); nach 8 Stunden in der 65. Runde ausgeschieden wegen Defekt am Verteiler (39. Platz im Gesamtfeld)
Lufteinlasshutze auf dem Dach hinten rechts

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Umrüstung auf 2,6-Liter-V6-Motor vom Ford 26 M, präpariert von Jochen Neerpasch
19.-27.9.1970 Teilnahme bei der XV. Tour de France de Auto (F); Startnummer 142; Fahrer: Guy Ligier, Jean P. Behra; nicht ins Ziel gekommen

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197x 2. Besitzer Jacques Balayer

1973 3. Besitzer Henri Espinasse (Lot-et-Garonne, F)

1988 4. Besitzer Jacques Plaisant (Bouches-du-Rhône, F)
Fahrzeug im Freien „unter einem Olivenbaum“ in einem Garten in der Nähe von Marseille abgestellt; Chassisnummer fehlt

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1999 5. Besitzer Bernard Merian (B)

Rekonstruktion

1999–2004 Rekonstruktion nach Fotos durch Gérard Déry und Patrick Barbier (VHC Evolution), La Roche-sur-Foron (Haute-Savoie, F)
nur wenige Originalteile waren wiederverwendbar: die Radachsen, das Lenkrad und ein Teil des Armaturenbretts sowie die Zylinderköpfe

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13.–22.2.2004 Ausstellung auf dem Stand des Veranstalters der Le Mans Classic (Stand C17) bei der Rétromobile in Paris
Chassisnummer 21257003

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20.–24.4.2004 8. Platz bei der Tour Auto 2004; Fahrer: Bernard Merian (B), Beifahrer: Claude Millerin (F); Startnummer 52
23.–25.7.2004 Teilnahme in Grid 5 (Baujahr 1966–1971) bei der Le Mans Classic; Fahrer: François Degand (F), Bernard Merian (B)

Fahrzeug 3

2004 eventuell wiedergefunden (Bonnafous 2004)

Technische Daten

Basisfahrzeug

Ligier-Eigenkonstruktion

Motor

wassergekühlter Ford-Cosworth Reihen-4-Zylinder-Mittelmotor FVA 1600 und FVC 1800; vier Ventile pro Zylinder, zahnradgetriebene Nockenwelle, 5-fach gelagerte Kurbelwelle

wassergekühlter Ford 26 M V6-Zylinder-Mittelmotor, obenliegende Nockenwelle (ohv), Einspritzanlage

wassergekühlter Ford Weslake V6-Zylinder-Mittelmotor, obenliegende Nockenwelle (ohv), Einspritzanlage

Bohrung x Hub

Ford V6: 90,0 mm x 66,8 mm, Kompressionsverhältnis 9,0:1

Hubraum

FVA 1600: 1.598 cm³

FVC 1800: 1.790 cm³

Ford 26 M V6: 2.548 cm³

Ford Weslake V6: 2.400 cm³

Leistung

FVA 1600: 218 bhp (= 220 PS) bei 8.800 U/min

FVC 1800: 235–245 bhp

Ford 26 M V6: 215 PS

Ford Weslake V6: 225 PS

max. Drehmoment

 

Leistungsgewicht

 

Kraftübertragung

vollsynchronisiertes Citroën-SM-5-Gang-Getriebe, Hinterradantrieb

Vorderachse

Einzelradaufhängung an Dreiecksquerlenkern, Schraubenfedern, Zahnstangenlenkung

Hinterachse

Einzelradaufhängung an Dreiecksquerlenkern, Schraubenfedern

Bremsen

hydraulische Scheibenbremsen

Karosserie

Plattformrahmen aus gepresstem Stahl, Polyesterkarosserie

Länge x Breite x Höhe

 

Leergewicht

 

Höchstgeschwindigkeit

 

Verbrauch

 

Bauzeit

1969–1970

Stückzahl

3

Verwandte Fahrzeuge

Ligier JS 2 (1970-1975)