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Maserati-LogoMaserati Bora (1969)

Tipo 117, Studio di Coupé 2 Posti su Maserati Telaio 117

Comm. 360

Kurz nachdem Citroën im März 1968 Maserati übernommen hatte, schlug der neue Maserati-Generaldirektor Guy Malleret seinem Chefingenieur Giulio Alfieri die Produktion eines 2-sitzigen Mittelmotorsportwagens vor (Peder 2003). Alfieri hatte bereits ein solches Konzept in der Schublade, so dass an die beiden Turiner Designstudios von Pietro Frua und Giorgetto Giugaro (Italdesign) der Auftrag zur Gestaltung der Karosserie erteilt werden konnte.

Ende Januar 1969 fertigte Pietro Frua vier Entwürfe für ein zweisitziges Maserati-Coupé mit Mittelmotor. Im März erstellte er entgegen sein sonstigen Arbeitsweise erstmalig für einen Auftraggeber ein nicht fahrbereites, lackiertes Tonmodell. Dieses war aus Designelementen der vier Entwürfe kombiniert, wobei die Seitenlinie weitgehend dem ersten Entwurf (Dis. 853) entsprach.

31.1.1969 Disegno Nr. 853, 853/1

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31.1.1969 Disegno Nr. 854, 854/1

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31.1.1969 Disegno Nr. 855, 855/1

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31.1.1969 Disegno Nr. 856, 856/1

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23.3.1969 1:1 Tonmodell (engl. clay mockup)
Farbe: Metallicblau

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Maserati entschied sich für den kantigeren Entwurf von Italdesign und im Sommer 1969 war der erste fahrbereite Prototyp fertiggestellt. Das fertige Serienmodell wurde nach dem kalten Wind, der aus den Bergen des Balkans auf die Küste Dalmatiens weht, Bora benannt und auf dem 41. Internationalen Automobilsalon in Genf im März 1971 der Öffentlichkeit vorgestellt. Kurz darauf begann die Serienproduktion des zunächst mit einem 4,7-Liter-V8-Motor mit 310 PS ausgestatten Wagens. Um den Leistungsverlust durch die strengeren Abgasgrenzwerte in den USA zu kompensieren, erhalten die nach Amerika exportierten Exemplare 1974 einen auf 300 PS gedrosselten 4,9-Liter-Motor (Lange 1993). Ab 1977 bis zum Produktionsende 1979 kam ein 4,9-Liter-V8-Motor mit nun 320 PS auch in Europa zum Einsatz. Bis zum Produktionsende wurden 524 Exemplare gefertigt. (Lange 1993, Peder 2003)