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Maserati-LogoMaserati Quattroporte „Aga Khan“ (1971–1974)

Maserati Quattroporte Frua II, Maserati 4 porte, Maserati Tipo 121, Maserati Tipo 419

Comm. 370, 370/2

Auftraggeber des 1971 auf dem Pariser Salon vorgestellten Viertürers (ital. Quattroporte) soll einmal mehr Prinz Aga Khan gewesen sein (Stoop 1987d, Vieweg 1999Lichtenstein 2001). Dagegen spricht jedoch, dass der Wagen erst 3 Jahre später ausgeliefert wurde. Auch der Vergleich der Armaturenbretter zeigt, dass der an den Aga Khan ausgelieferte Wagen mit der Chassisnummer AM 121.004 nicht mit dem in Paris und Genf ausgestellten Wagen mit der Chassisnummer AM 121.002 identisch ist.

Wahrscheinlicher erscheint es deshalb, dass der Prototyp von Maserati als Nachfolger für den ebenfalls von Pietro Frua entworfenen und bis 1969 in rund 750 Exemplaren gebauten Maserati Quattroporte I (Tipo 107) in Auftrag gegeben wurde. Das Management der französischen Konzernmutter Citröen, die seit März 1968 die Aktienmehrheit an der Officine Alfieri Maserati S.p.A. besaß, entschied sich jedoch den Quattroporte II mit dem V6-Motor und dem hydropneumatischen Frontantriebs-Fahrwerk des Citröen SM zu produzieren. Dieser wurde auf dem Pariser Salon 1974 mit einer vielleicht von Marcello Gandini (Mandarano 2002) gezeichneten Karosserie der Carrozzeria Bertone vorgestellt, von der auch der seit 1972 produzierten Maserati Khamsin. Im selben Jahr 1974 erhielt der Aga Khan den zweiten Frua-Quattroporte (AM 121.004). Von Bertones Quattroporte II (Tipo AM 123) wurden bis 1978 nur 13 Stück gebaut, von denen viele nach Spanien verkauft wurden.

In der Literatur finden sich unterschiedliche Aussagen bezüglich der Technik von Fruas Quattroporte II. Das Fahrwerk soll vom Quattroporte I (Lewandowski 1982, Lichtenstein 2001) oder vom Maserati Indy (Vieweg 1999) stammen. Der V8-Motor vom Quattroporte I (4,1-Liter/260-PS- oder 4,7-Liter/290-PS; Lichtenstein 2001), vom Maserati Ghibli (4,9-Liter/330 PS; Lewandowski 1982, Stoop 1987d, Cozza 1992, Cozza 2003) oder vom Maserati Bora (4,7-Liter/310 PS; Vieweg 1999).Tatsächlich eingebaut ist in AM 121.002 ein 4,7-Liter-Motor und in AM 121.004 ein 4,9-Liter-Motor.

# AM 121.002 (1971)

Motornummer 0A02917 (in Front des Motorblocks eingeschlagen; Bruce Milner, persönliche Mitteilung 9.2.2005)

21.12.1970 Disegno 868

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1971 Tonmodell in Fruas Werkstatt

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7.10.1971 Die Schweizer Automobil Revue (m/o) kündigt den neuen viertürigen Maserati von Pietro Frua mit folgender Beschreibung an:

„Als eine Weiterentwicklung des einstigen, stilistisch nicht von jedermann als geglückt empfundenen Maserati Quattroporte präsentiert Pietro Frua am Pariser Salon ein neues viertüriges Maserati-Modell. Es ist in einer modernen, gestreckten Linienführung gehal-ten und weist sechs Seitenfenster auf. Trotz der strengen Eleganz mit Betonung auf eine horizontale Strichführung, ist dieser Frua-Kreation Sportlichkeit nicht abzusprechen. Die Frontpartie symbolisiert mit ihren breiten rechteckigen Kühlergitter- und Scheinwerfereinfassungen die Kraft des unter der ausladenden, flachen Motorhaube verborgenen 2-OHC-V8-Motors. Indem auf Stossstangenhörner verzichtet wurde, wird die Horizontale an der niedrigen Front wie auch am «abgeschnittenen» Heck zusätzlich betont.

Der Oberteil der Scheinwerferrahmen ist beweglich, so dass die von Deckgläsern. geschützten Doppelscheinwerfer in eine ideale horizontale Lage gebracht werden können. Dank dem relativ steilen Heckfenster dürfte die Sicht nach hinten hervorragend sein, wie denn auch die hohen Front- und Seitenscheiben eine optimale Rundsicht gewähren sollten.“

Die vorab veröffentlichte Bleistiftzeichnung zeigt den Wagen noch mit den Doppelscheinwerfern hinter einer gemeinsamen Glasscheibe

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7.-17.10.1971 Präsentation auf dem 58. Salon de l´Automobile in Paris (F) auf dem Stand von Pietro Fua gemeinsam mit dem Ford Monte Carlo GT (1971)
Farbe: Blau metallic (ital. [lt. Frua] Blu turchese Acril 20A374 met. Salchi S.p.A.; [lt. Maserati] Blu sera = Abendblau), innen: weißes Leder (ital. pelle bianca)
zweiteilige (Schüssel+Felge) 15"-Aluminiumdruckgussräder (Borrani; wie Maserati Ghibli SS 1971–1972 und Maserati Indy 2. Serie 1973–1974), Blinker unter der Stoßstange, Maserati-Logo über Frua-Signet an den vorderen Kotflügeln; zweizeilige Rückleuchten vom Alfa Romeo 2000 Berlina Serie 2 (1971–1976; umgekehrt montiert)

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Juan Manuel Fangio

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1971 Fotos Pietro Frua vor den Fontana luminosa auf dem ehemaligen Ausstellungsgelände der Italia 61 in Turin (I); ein mit weiteren Maserati-Fahrzeugen beladener Maserati-Werkstransporter wartet im Hintergrund

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1971/1972 Fotos Maserati in Modena (I)

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9.–19.3.1972 Ausstellung auf dem 42. Internationalen Automobilsalon in Genf (CH) auf dem Stand von Pietro Frua gemeinsam mit dem Opel Admiral B Coupé (1969) und dem Citroën SM Coupé (1972)

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Max Stoop (1972) berichtet für die Schweizer Automobil Revue:

„Unverkennbarer Frua-Stil. Der nimmermüde Stilist Pietro Frua hat uns auch dieses Jahr zwei durchihre Reinheit der Linie bestechende Ausstellungsstücke beschert. Da ist einmal der viertürige Maserati, der bereits für den Turiner Salon vom letzten Herbst vorgesehen war. Der lange blaue Wagen mit hellbeiger Innenausstattung erinnert in mancher Hinsicht an die Monteverdi-Limousine, wirkt aber gegenüber dieser mit seinem lichten Pavillon (sechs Seitenfenster) bedeutend freundlicher.“

Das Opel Admiral B Coupé (1969) traf offenbar erst nach dem Pressetag(9.3.1972) ein.

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Zulassung in Genf mit dem Kennzeichen GE 2016
14.5.1972 Fotos bei der „Trophée des Journalistes“ vor dem Formel 1 Grand Prix von Monaco

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5.–15.10.1972 Ausstellung auf dem Frua-Stand beim 59. Salon de l´Automobile in Paris (F) gemeinsam mit dem BMW 3.0 GTS Coupé (1972) und dem Citroën SM Coupé (1972)

5.–15.4.1973 Ausstellung auf dem 15. Salón Internacional del Automóvil de Barcelona (E) mit dem BMW 3.0 GTS Coupé (1972) und dem Citroën SM Coupé (1972)

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4/1973 20. Platz (Trofeo Diario de Barcelona) beim Desfile de Elegancia en Automóvil; Startnummer 44

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25.4.–5.5.1974 Ausstellung auf dem Salón Internacional del Automóvil de Barcelona (E) gemeinsam mit dem Opel Diplomat CD (1970)

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7.6.1974 Typprüfung (span. Fecha Inspeccion) durch das Ministerio de Industria in Barcelona (E)
17.5.1975 Zulassung (span. Fecha de Matriculacion) in Barcelona (E) mit dem Kennzeichen B 6997 AZ
Die Angabe, dass der 1. Besitzer die spanische Königsfamilie war (Juan Carlos Alfonso Víctor María de Borbón y Borbón-Dos Sicilias; seit 22.11.1975 als Juan Carlos I. König von Spanien) trifft nicht zu. Die Fahrzeuge des spanischen Königshauses waren mit Kennzeichen M- (Madrid) oder PMM- (Parque Móvil Ministerios = Fuhrpark der Ministerien) zugelassen.
8/1975 Abbildung in Quattroruote (20. Jahrgang, Heft 236: S. 48): Frua nimmt weitere Bestellungen für Einzelanfertigungen (inkl. Funktelefon und TV) an
? 25.1.1976 zum Verkauf angeboten in der Tageszeitung La Vanguardia Española von Gover S.A., Barcelona (E)

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15.2.1976 zum Verkauf angeboten in der Tageszeitung La Vanguardia Española von Auto Europa, Barcelona (E)

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3.4.1977 zum Verkauf angeboten in der Tageszeitung La Vanguardia Española von Gover S.A., Barcelona (E)

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15.10.1978 zum Verkauf angeboten in der Tageszeitung La Vanguardia Española von Auto París S.A., Barcelona (E)

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4.2.1979 zum Verkauf angeboten in der Tageszeitung La Vanguardia Española von Auto París S.A., Barcelona (E)

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1986 zum Verkauf angeboten auf dem Gebrauchtwagenmarkt „ Salón del vehículo usado“ in Barcelona (E) von Italiberica S.A., Barcelona (E)

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5.+26.4.1987 zum Verkauf angeboten in der Tageszeitung La Vanguardia Española von Italiberica S.A., Barcelona (E)

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28.7.1987 Besitzer Kurt Alfred Kunti, Altea (Alicante, E)
7.8.1987 Zulassung (span. Permiso de Circulacion)
ca. 1990 Vollrestaurierung in Italien; Leder neu gefärbt: Beige, Blinker jetzt über der Stoßstange
(1993) Wartung durch Autocares Pedro Devesa S.l., Altea (Alicante, E)
21.9.1993 letzte technische Prüfung
26.11.–5.12.1993 zum Verkauf angeboten auf der Motor Show in Essen auf dem Stand 6-635 von Artur Thyssen (Automobilia-Fabrik), Brüggen (D)

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1/2000 (4.830 mls) Besitzer Christoph Grohe, Buchillon (CH)
spanische Papiere

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11.–20.2.2000 zum Verkauf angeboten auf Rétromobile, Paris (F) für 92.000 CHF

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3/2000 7. Besitzer Alfredo Brener, Houston (Texas, USA)
Rücklichtgläser ausgetauscht gegen solche vom Alfa Romeo 1750 Berlina Serie 1 (1968–1972)

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16.–18.5.2003 angekündigt (aber dort nicht angeboten) für RM Auktion „Houston Classic” in Katy (Texas, USA)

7/2003 8. Besitzer Bruce D. Milner (BDM Classic Cars Collection), Los Angeles (Kalifornien, USA); gekauft für 68.000 $
21.8.2003 (5.081 km) Fotos Stefan Dierkes, Karlsruhe

 

 

 

Radstand 2.825 mm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chassisnummer 121002

 

 

 

Fotos Bruce D. Milner

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10.5.2005 (5.334 km) Fotos Christian Bittmann, Hamburg; Fahrer: Wolfgang Blaube, Hamburg

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14.5.2005 Vergleich mit AM 121.004

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30.6.2005 zum Verkauf angeboten in Sports Car Market (September 2005) zum Preis von 80.000 $
9/2005 zum Verkauf angeboten in Classic & Sports Car (24. Jahrgang, Heft 7, Oktober 2005) zum Preis von 80.000 $

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9/2005 Besitzer Douglas “Doug” Magnon, Riverside (Kalifornien, USA) (persönliche Mitteilung 22.9.2005)

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2006–2016 Ausstellung im Riverside International Automotive Museum, Riverside (Kalifornien, USA) von Ray & Douglas Magnon
Fahrzeug mit spanischer und italienischen Flaggen an den vorderen Stoßstagenecken dekoriert

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23.6.2007 Teilnahme am 21. Le Belle Macchine d´Italia, Pocono International Raceway, Long Pond (PA, USA)

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14.10.2007 ausgestellt beim Chariots of the Gods Concours d´Elegance, San Bernardino (Kalifornien, USA)

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4.2.2015 Douglas Magnon gestorben (Autoweekcom 5.2.2016)
15.8.2015 ausgestellt beim Concorso Italiano auf dem Black Horse Golf Course, Seaside (Kalifornien, USA)

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13.6.2016 (5.586 km) Fotos Greg Duckloe (Research & Editorial, RM Sotheby’s)

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13.6.2016 Fotos Karissa Hosek für RM Sotheby's
Fahrzeug mit Plakette des Real Automóvil Club de España am Kühlergrill, sowie hinten mit spanischen Touristenkennzeichen 1 CA 8168 (von einem anderen Fahrzeug) und Aufkleber CD (span. Cuerpo diplomático = Diplomatisches Corps) auf der Heckscheibe dekoriert

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15.6.2016 Pressebericht: alle Fahrzeuge des Riverside-Museums werden versteigert (Vaughn 2016)
20.8.2016 verkauft als Lot 210 von RM Auctions auf der Monterey-Auktion im Portola Hotel, Monterey (Kalifornien, USA) für 88.000 US-$ (Schätzwert 175.000–225.000 US-$, Versteigerung ohne Limit)

(Quellen: Christoph Grohe 2/2004; Antonio Palacin & David Santamans, persönliche Mitteilungen 9/2004; eigene Recherchen)

# AM 121.004 (1974)

Motornummer AM 121.004 (in Front des Motorblocks eingeschlagen; Bruce Milner, persönliche Mitteilung 9.2.2005)

23.9.1974 Auslieferung an 1. Besitzer Karim al-Husaini Schah (Aga Khan IV., Oberhaupt der Ismaeliten), Paris (F); Preis 18.000.000 ITL

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Rechnung vom 23.9.1974

 

 

 

 

Zulassung mit dem Kennzeichen 205 ESW 75
24.10.1974 Re-Export in die Schweiz durch Ets. Thépenier (Maserati Importeur), Saint-Cloud (F)

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Zolldokument vom 24.10.1974

 

 

 

 

20.11.1974 Zulassung in der Schweiz

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Anlage zum Zulassungsantrag vom 20.11.1974 (Vorderseite)

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(Rückseite)
 

 

 

 

197x 2. Besitzer Yves St. Martin (Jockey des Aga Khan) (Vieweg 1999)

3. Besitzerin Christine Coty
1989 mechanische Überholung, neue Lackierung

8.12.1989 angeboten als Lot 69 auf Poulain et le Fur Auktion, Palais de Congrès, Paris (F)
Tachometerstand 80.000 km; das im Katalog abgebildete historische Foto zeigt das Schwesterfahrzeug AM 121.002

1989 4. Besitzer Musée international de l´automobile Genève (die nachfolgenden Fotos entstanden am 22.9.1995)
geschmiedete Leichtmetallräder (Campagnolo) vom Maserati Ghibli (1967–1972)

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6/1990 angeboten von Marcio Braga Gomes da Silva, Carouge/GE (CH), in Auto Passion (No. 36) für 650.000 CHF
11.3.1991 angeboten auf World Vintage Car Auction; nicht verkauft (de Boer 1994)
8.9.1997 angeboten als Lot 288 auf Brooks-Auktion 72 „Les Pur-Sang á Longchamp“, Hippodrome de Longchamp, Paris
Maserati-Logo jetzt unter Frua-Signet an den vorderen Kotflügeln; Schätzwert 350.000-500.000 FF; nicht verkauft

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1998 3. Besitzer Alfredo Brener, Houston (Texas, USA)

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14.8.1998 Teilnahme am 12. Concorso Italiano im Quail Lodge Resort, Carmel (Kalifornien, USA)

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18.8.2000 Teilnahme am 14. Concorso Italiano im Quail Lodge Resort, Carmel (Kalifornien, USA)

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20.8.2000 Teilnahme in der Klasse Maserati Spezialkarosserien beim 50. Pebble Beach Concours d´elegance, Carmel Valley (Kalifornien, USA)

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15.8.2003 Ausstellung beim 17. Concorso Italiano im Black Horse Golf Club, Seaside (Kalifornien, USA)

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16.8.2003 (81.190 km) Versteigerung bei der RM „Monterey Sports and Classic Cars Auction“ im Doubletree Hotel, Monterey (Kalifornien, USA), als Lot 447 (angeboten ohne Limit, Schätzwert 60.000–90.000 $) zum Zuschlagspreis von 49.000 $ (+ 10 % Aufpreis = 53.900 $)

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16.8.2003 Besitzer John Ling, Brickfield (Wisconsin, USA)

2005 Besitzer Bruce D. Milner (BDM Classic Cars Collection), Los Angeles (Kalifornien, USA)
14.5.2005 (81.284 km) Fotos Christian Bittmann, Hamburg

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14.5.2005 Vergleich mit AM 121.002

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20.2.2015 zum Verkauf angeboten von J.D Classics (jdclassics.co.uk), Maldon (GB): jdclassics.co.uk, carandclassic.co.uk, classicdigest.com

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Fahrzeug #3

Farbe: Silber

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? 5.–15.4.1973 Ausstellung auf dem 15. Salón Internacional del Automóvil de Barcelona (E) gegenüber dem Frua-Stand mit dem BMW 3.0 GTS Coupé (1972), Citroën SM Coupé (1972) und dem Maserati Quattroporte II AM 121.002 (1971)

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ca. 1984/85 zum Verkauf angeboten von Händler (Italiberica?) auf Gebrauchtwagenbörse im Montjuich Park, Barcelona (E); Preis ca. 15.000–18.000 Euro
Farbe: Silber (oder Hellblau metallic), innen: schwarzes Leder, hinten getönte Scheiben und TV für die Rücksitzbank
(Quelle: David Santamans, Barcelona, persönliche Mitteilung 18.2.2004)

Fahrzeug vmtl. bei Unfall ausgebrannt (David Santamans, persönliche Mitteilung 7.9.2004)

Verwendete Serienteile von Fremdfahrzeugen

– Blinker vorn: Alfa Romeo 1750 GT Veloce Bertone Coupé (= 1750 GTV, 1. Serie 1967–1969, tipo 105.44), Alfa Romeo 1750 Berlina (1. Serie 1968–1969, tipo 105.48)

Technische Daten

Basisfahrzeug

Fahrwerk und Motor vom Maserati Indy (Tipo 116, 1969–1974)

Motor

vornliegender wassergekühlter 8-Zylinder-V-Motor, Block und Kopf aus Aluminium, vier kettengetriebene obenliegende Nockenwellen (4 ohc), 5-fach gelagerte Kurbelwelle, 4 Doppelvergaser (Weber 42 DCNF)

Bohrung x Hub

AM 121.002: 94 x 85 mm

Hubraum

AM 121.002: 4.719 cm³

Leistung

 

max. Drehmoment

 

Leistungsgewicht

 

Kraftübertragung

hydraulisch betätigte Einscheibentrockenkupplung (Citroën), vollsynchronisiertes 5-Gang-Getriebe (ZF), Hinterradantrieb

Vorderachse

Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenkern, Schraubenfedern, Teleskopstoßdämpfer, Querstabilisator, Zahnstangenlenkung mit Servounterstützung (Citroën)

Hinterachse

Starrachse an Halbelliptik-Blattfedern, Teleskopstoßdämpfer, Querstabilisator

Bremsen

Hydraulisch betätigte Scheibenbremsen, Servounterstützung (Citroën), Zweikreissystem

Karosserie

selbsttragende Stahlblechkarosserie

Länge x Breite x Höhe

5.000 x 1.720 x ? mm, Radstand 2.825 mm, Spurweite vorn und hinten 1.510 mm
(5.2.2007 Messung Bruce Milner von AM 121.004: Länge 5.080 mm x Breite 1.886 mm)

Leergewicht

1.850 kg

Höchstgeschwindigkeit

AM 121.004: über 250 km/h (Angabe im Katalog der RM-Auktion vom 16.8.2003)

Verbrauch

 

Bauzeit

1971–1974

Stückzahl

3