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Maserati-LogoMaserati Mistral Coupé (1963–1970)

Maserati Due Posti, Maserati 2Posti, Maserati Berlinetta 2 Porte, Maserati Berlinetta Due Porte, Maserati Tipo AM 109

Comm. 322

Design Pietro Frua

6.4.1963 1:10-Entwurfszeichnung (ital. figurino) Dis. 708 „figurino Coupé Sport Maserati 109“
Merkmal: Kühlergrill über Stoßstange

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25.5.1963 1:1-Konstruktionszeichnung (ital. costruttivo) Dis. 709 „costruttivo Coupé Sport Maserati 109“ (in den Abschriften von Fruas Zeichnungslisten falsch mit 1964 beschriftet)
Merkmal: Kühlergrill unter Stoßstange

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Design-Einflüsse früherer Fahrzeuge mit Kühlergrill unter Stoßstange

Die Inspiration für die Front des Maserati Mistral kam vermutlich jedoch von der am 6.10.1955 auf dem 42. Pariser Salon vorgestellten Citroën DS (Design: Flaminio Bertoni) , auf deren Basis Pietro Frua bereits 1960 das Citroën GT 19 Bossaert Coupé entworfen hatte und bei der bereits der größte Teil des Kühllufteinlasses unter der Stoßstange befand. Den Dachpavillon mit der beidseitig geschwungenen C-Säule und dem Panoramheckscheibe leitete er von seinem 1962 Maserati 5000 GT Coupé ab (Rosani 1968, Orsi 2024).

1. Frua-Prototyp (1963)

Chassisnummer AM 109.002
Motor: 3,5 Liter

1963 Fotos Pietro Frua im Hof vor seinem Studio Tecnico in der Via Villa Glori 8, Turin (I)
Farbe: Graumetallic (ital. Grigio metallizzato), innen: rotes Leder
Merkmale: Chromkappen vor/unter den Scheinwerfern, feinmaschiges Kühlergrillgitter mit quadratischen Löchern (wie z.B. 1964 Opel Kadett A Italsuisse Spider), Stahlräder mit kleinen Chromradkappen, keine Lüftungsklappen hinter vorderen Radläufen, ovales Frua-Signet hinter vorderen Radläufen, keine Türfensterrahmen (nur Dreiecksfenster), Instrumententräger mit Alumiumblech hinterlegt (Serie: schwarzer Schrumpflack), Beifahrerhaltegriff (wie 3500 GT Touring Coupé), andere Sitze (mit bis zur Vorderkante durchlaufenden Sitzpfeifen), noch kein Auspuff

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1963 Fotos c/o Maserati S.p.A., Modena
Geänderte Merkmale: 16"-Speichenräder (Borrani), ein Auspuffrohr (Serienfahrzeuge: zwei)

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ca. 10/1963 Fotos Maserati im Giardino Ducale Estense (ehem. Giardini Pubblici), Modena (I)

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30.10.–10.11.1963 Präsentation auf dem Maserati-Stand beim 45. Salone Internazionale dell´Automobile in Torino (I) zusammen mit dem 1963 Maserati Quattroporte I (AM 107.004)
Geändertes Merkmal: rechteckiges Frua-Signet hinter vorderen Radläufen

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7.11.1963 Etienne Cornil (1963b) beschreibt den Wagen in der Automobil Revue:

„Neben der viertürigen Limousine hat Maserati seine 3,5-Liter-Modellserie einer Auffrischung unterzogen. Zu den bekannten Coupés von Touring und Vignale (kürzerer Radstand) tritt ein zweisitziges, noch kürzeres Coupé (Radstand 240 cm), dessen Innenraum sich auf die beiden Sitze beschränkt. Die Karosserie des neuen Modells ist ein Meisterwerk von Frua. Es erinnert an dessen Coupe 5000 GT und ist einer der schönsten am Salon gezeigten Wagen. Der Sechszylindermotor mit Einspritzung wurde vom bisherigen 3500 GTI übernommen. An der Hinterradaufhängung wurden die Halbelliptikfedern durch Schraubenfedern ersetzt. Die Hinterachse wird von zwei Schubstangen und einem Wattgestänge geführt. Das neue Coupé soll ebenfalls im kommenden Frühling in Modena in Produktion gehen. Der Preis wurde auf 5,7 Mio Lire (ca. 40 000 Fr.) festgesetzt.“

8.11.1963 Autocar schreibt im Bericht vom Turiner Salon (S. 898):

“In addition, there is a new supplementary 3500 chassis which features a live axle with coil springs. This Frua has clothed in a very cleanlined coupé with curved-glass side windows and an enormous luggage deck reached through an extensive rear window.”

30.11.1963 Chefredakteur Heinz-Ulrich Wieselmann schreibt im Bericht vom Turiner Salon (Auto Motor und Sport, Nr. 24, S.16):

„Die serienmäßigen Maserati-Coupés und -Cabrios erscheinen optisch durch ihre zu hohe Gürtellinie ein wenig überholt. Um so gelungener ist ein von Frua karossiertes Maserati-Coupe mit abfallendem Heck – zweifellos einer der schönsten und interessantesten Wagen des Salons.“

12/1963 1. Besitzer Adolfo Orsi (Fonderie di Modena), Modena (I) (15.6.2024 Adolfo Orsi Jr., pers. Mitteilung seiner Notiz vom 22.1.1991 mit Ermanno Cozza)

4/1964 Testbericht des Prototyps von Hans Tanner (1964):

“The new body is by Frua, a pupil of Pininfarina [Anmerkung: Dies ist eine Verwechslung mit Giovanni Carlo Farina]. […] He certainly deserves full marks for the body created for this `Due Posti´.
The styling is clean and the car has that undefinable quality which is common to all really fast machines which makes them seem ready to leap into motion.”

1.–2.8.1964 Teilnahme am Concorso eleganza per automobili in Rimini (I)

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Weitere Fahrzeuge mit rahmenlosen Seitenscheiben wie Frua-Prototyp

(8/1968) Besitzer N.N. (USA)
8/1968 Prämierung „Best of Show“ beim 18. Pebble Beach Concours d´Elegance, Carmel (Kalifornien, USA) als bis heute einziges Nachkriegsfahrzeug (10.7.2019 pebblebeach.com)
Merkmale: Farbe Weiß? keine Lüftungsklappen hinter vorderen Radläufen, kein Frua-Signet, keine Türfensterrahmen (nur Dreiecksfenster), zwei Außenspiegel (Talbot) auf Kotflügeln, Antenne auf linkem Kotflügel, Schiebedach

(22.5.2012) Besitzer Jacques Pozzo di Borgo (Maseratisource; zusätzlich ab 4/2017 MIE Corporation), Delaplane (Virginia, USA) (22.5.2012 FerrariChat.com, 8.11.2012 Wolfgang Blaube, pers. Mitteilung; Blaube 2013)
Chassisnnummer AM 109.160
Merkmale: Chassis mit größeren Rohren, flacher Aluminiumblechboden, anderer Kühlergrill, keine Motorraumentlüftungsklappen, keine Türfensterrahmen, andere Scheinwerferrahmen, andere Rückleuchten, andere Schriftzüge und Embleme, Schalensitze aus Rundrohrrahmen mit Aluminiumblechschalen
29.10.2016 Fotos Jacques Pozzo di Borgo

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2. Genfer Salonfahrzeug (3/1964)

? Chassisnummer AM 109.004 (15.6.2024 Adolfo Orsi Jr., pers. Mitteilung seiner Notiz vom 22.1.1991 mit Ermanno Cozza)
Farbe: Graumetallic (ital. Grigio metallizzato)

? 12.–22.3.1964 Ausstellung auf dem Maserati-Stand (39) beim 34. Internationalen Automobilsalon in Genf (CH) gemeinsam mit einem 1963 Maserati Quattroporte I (Chassisnummer AM 107.006?) und dem 1963 Maserati Mistral Spider Frua-Prototyp (AM 109.003)
Merkmale: Kühlergrill mit länglichen Schlitzen (wie Serienfahrzeuge); Lüftungsklappen hinter vorderen Radläufen, rechteckiges Frua-Signet hinter vorderen Radläufen, Türen mit Fensterrahmen

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24.3.1964 Maserati-Pressemitteilung zum Genfer Salon:

„Die originelle und flüssige Karosserielinie ist sehr niedrig und sie weist einen äusserst günstigen Luftwiderstandsbeiwert auf. Sie ermöglicht den Insassen auch eine hervorragende Rundsicht.
Der ausgesprochen sportliche Wagen enthält einen grossen Kofferraum, der dank dem grossdimensionierten Kofferraumdeckel – dieser schliesst auch das Heckfenster ein – gut zugänglich ist. Der Kofferraum wird vom Wageninterieur bloss durch eine kleine Erhöhung und einer Chromstange abgetrennt. Das Reserverad wurde unter dem Boden des Kofferraumes untergebracht.“

3. Vorserienfahrzeug (3/1964)

? Chassisnummer AM 109.006 (15.6.2024 Adolfo Orsi Jr., pers. Mitteilung seiner Notiz vom 22.1.1991 mit Ermanno Cozza) oder AM 109.004 (Adolfo Orsi: AM 109.004; fide Christie's Katalogbeschreibung 2003)
Motor: 3,5 Liter, Benzineinspritzung (Lucas), Motornummer AM 101.960
Farbe: Silber (ital. Argento)

Chassisnummer geändert auf AM 101.960 (= Maserati 3500 GT, 1964) um Importzollgebühr zu sparen (Adolfo Orsi; fide Christie's Katalogbeschreibung 2003)

3/1964 1. Besitzer Mario Mazzacurati, Johannesburg (RSA) (Adolfo Orsi; fide Christie's Katalogbeschreibung 2003)
9/1964 ausgestellt auf der Cape Town Motor Show, Kapstadt (RSA) (Adolfo Orsi; fide Christie's Katalogbeschreibung 2003)
Presse-Beschreibung: “the most beautiful car of the exhibition” (Adolfo Orsi; fide Christie's Katalogbeschreibung 2003)

10/1964 2. Besitzer N.N.1 (Sohn des südafrikanischen Finanzministers)

1967 3. Besitzer N.N.2 (RSA)
1989 Fahrzeugstandort in England
Zulassung mit dem schwarzen Kennzeichen EBW 294B (BW = Oxford)
Farbe: Graumetallic (ital. Grigio metallizzato), innen: rotes Leder (Martin R. Brewer, pers. Mitteilung 25.11.2002)
Merkmale: Aluminiumkarosserie (Ausnahme: Heckbereich) (Martin R. Brewer, pers. Mitteilung 25.11.2002), Lüftungsklappen hinter vorderen Radläufen, rechteckiges Frua-Signet hinter vorderen Radläufen, Hinterachse mit Blattfedern, 16"-Speichenräder (Borrani), Aschenbecher vor dem Schalthebel auf dem Kardantunnel

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27.9.–6.10.1991 Teilnahme an der Oldtimerrallye „Liège-Rome-Liège“ von Liège (B) an die Côte d`Azur (F) und zurück (Martin R. Brewer, pers. Mitteilung 25.11.2002)
199x neue Lackierung: Rot
1991? 4. Besitzer Martin R. Brewer (Runnymede Motor Company), Slough (Berkshire, GB

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7.11.2002 zum Verkauf angeboten von Martin R. Brewer (Runnymede Motor Company), Slough (Berkshire, GB), in Classic & Sports Car (Dezember 2002) zum Preis von 27.500 GBP

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2.12.2003 nicht verkauft als Lot 109 bei Christie's-Auktion "Exceptional Motor Cars & Automobilia at the Jack Barclay Showroom" (sale no. 6843) in London (GB); Schätzwert 17.000–20.000 GBP

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5/2004 zum Verkauf angeboten von Runnymede Motor Company, Slough (Berkshire, GB), in ClassicCars zum Preis von 23.950 GBP

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9/2004 zum Verkauf angeboten von Runnymede Motor Company, Slough (Berkshire, GB), in Octane zum Preis von 23.950 GBP

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2006–2007 Wiederinbetriebnahme durch TDH Classics Ltd., West Maldon (Essex, GB)
17.–19.9.2010 ausgestellt in der Sonderausstellung “Grand Touring Greats” beim Goodwood Revival Festival auf dem Goodwood Circuit (GB)

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201x neue Lackierung: Silbermetallic
7.9.2016 (km 98.075) nicht verkauft als Lot 118 bei der RM Sotheby's-Auktion in London (GB); Höchstgebot 180.000 GBP, Schätzwert 195,000–235.000 GBP

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Serienproduktion

Chassis: Carrozzeria Forghieri, Maranello (I) (Coltrin 1968 abweichend: Maserati, Modena)
Chassisnummern Coupé (gerade): 002–1786 (: 2 = 893 Chassisnummern, die nicht alle vergeben wurden) (Tabucchi 2003: S. 257)

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Rohkarosserie: Maggiora, Moncalieri/TO (I) (Coltrin 1968)

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Rücktransport nach Modena

 

 

 

 

Lackierung + Vormontage (Kabelbaum, Interieur, Scheiben):
– bis 10/1964: Carrozzeria Allemano, Torino (I) (Orsi 2024)
– ab 11/1964: Officine Padane, Modena (I) (Coltrin 1968)

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Endmontage (Motor + Antriebsstrang), Einbau optionales Zubehör (z.B. Radio, Borletti Klimaanlage): Maserati, Modena (I) (Coltrin 1968)

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11/1964 Fotobericht des ersten Maserati Mistral Coupés in den USA in Road & Track (Poole 1964):

“A superb shopping car for the houswife who´s in a hurry.”

1966 Umbenennung auf den Namen Mistral (nach dem südfranzösischen Fallwind) auf Anregung des französischen Generalimporteurs Colonel John („Jonny“) H. Simone (Maserati-Händler Simone & Thépenier), Paris (F) (Lange 1993)

Produktionszahlen

 

Mistral
Coupé

Mistral
Spider

Touring
Coupé

Vignale
Coupé

Vignale
Spider

1963

1

 

399

203

21

1964

99

17

55

92

5

1965

177

31

1

90

 

1966

218

29

 

12

 

1967

199

24

 

 

 

1968

109

12

 

 

 

1969

23

6

 

 

 

1970

2

1

 

 

 

Summe

828

120

 

 

 

(Quelle: Crump & de la Rive Box 1979: S. 73)

Maserati Mistral-Register: Coupés, Spider

Prominente Erstbesitzer

Wirtschaft:

Colonel John Orace „Johnny“ Simone

Film:

Peter Ustinov (Lange 1993)

Sport:

Albino Buticchi: AM 109.608

Verwendete Serienteile von Fremdfahrzeugen

– 1962–1965 Alfa Romeo Giulia Spider: Türgriffe außen
– 1954–1959 Alfa Romeo 1900 SS Touring Coupé oder 1962–1965 Alfa Romeo Giulia Spider: Türgriffe innen, Fensterkurbeln
– 1962–1970 Maserati Sebring (AM 101/10), Maserati Quattroporte I (AM 107): Türkontaktschalter für Innenraumbeleuchtung

Technische Daten

Motor

vornliegender wassergekühlter 6-Zylinder-Reihenmotor, Block und Kopf aus Aluminium, zwei kettengetriebene obenliegende Nockenwellen (2 ohc), V-förmig obenhängende Ventile, 7-fach gelagerte Kurbelwelle,Marelli-Doppelzündung (Marelli), mechanische Lucas-Benzineinspritzung (Lucas Mk 1)

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Bohrung x Hub

3500: 86 mm x 100 mm, Kompressionsverhältnis 8,8:1

3700: 86 mm x 106 mm, Kompressionsverhältnis 8,8:1

4000: 88 mm x 110 mm, Kompressionsverhältnis 8,8:1

Hubraum

3.485 cm³ (1963–1964)

3.694 cm³ (Tipo AM 106, 1964–1969)

4.014 cm³ (Tipo AM 109, 1966–1969)

Leistung

3500: 235 DIN-PS bei ca. 5.500 U/min

3700: 245 DIN-PS bei ca. 5.500 U/min

4000: 255 DIN-PS bei ca. 5.200 U/min

max. Drehmoment

32 mkg (DIN) bei 4.000 U/min

Leistungsgewicht

ca. 5,6 kg/PS

Kraftübertragung

hydraulisch betätigte Einscheibentrockenkupplung, vollsynchronisiertes 5-Gang-Schaltgetriebe (ZF) mit 5. Gang als Schnellgang (1:1,9), auf Wunsch 3-Gang-Automatikgetriebe (Borg-Warner; ab 3/1966), Hinterradantrieb, auf Wunsch Sperrdifferential (Salisbury), ungeteilte Kardanwelle

Vorderachse

Hersteller: Alford and Alder (GB); Einzelradaufhängung mit Trapez-Dreiecksquerlenkern, Schraubenfedern und Gummielementen, Teleskopstoßdämpfer, Querstabilisator, Kugelumlauflenkung

Hinterachse

Hersteller: Spicer (GB); Starrachse an Halbelliptik-Blattfedern, Teleskopstoßdämpfer, Querstabilisator

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Bremsen

Scheibenbremsen (Girling), Servounterstützung; Seizug-Handbremse auf Hinterräder

Karosserie

Vierkantstahlrohrrahmen (Carrozzeria Forghieri, Maranello)

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verschraubte Leichtmetallkarosserie

Länge x Breite x Höhe

4.500 x 1.675 x 1.250 mm; Radstand 2.400 mm

Leergewicht

1.500 kg

Höchstgeschwindigkeit

3700: 223 km/h, Beschleunigung 0–100 km/h: 9 s

Verbrauch

16 Liter Super pro 100 km

Bauzeit

1963–1970

Stückzahl

828 Coupés (+ 120 Spider) (Crump & de la Rive Box 1979: S. 73, Cancelleri et al. 2003: S. 123)
(Lange 1993 abweichend: 828 Coupés + 123 Spider;
Cornil 2002 abweichend: 835 Coupés + 120 Spider
Buckley 2011 abweichend: 828 Coupés + 125 Spider)

Preis

3500 (11/1963): 5,7 Mio. ITL (ca. 40.000 CHF) (Cornil 1963)

3500 (4/1964): 50.000 DM (Motor Revue, Heft 49, Frühjahr 1964)

3700 (1965): 50.000 DM

Marktpreis

3700 Coupé, 4000 Coupé; Auktionsergebnisse

(Quellen: Werksangabe 3700: Homologationszertifikat 3813 OM vom 5.12.1964, Werksangabe 4000: Homologationszertifikat 66004/BO vom 3.2.1966 Oswald 1965; Zulieferer: Cumberford 1998)

Veröffentlichungen

von Rotz & Dierkes (2020)

Dierkes (2024a)

Verwandte Fahrzeuge

1964–1970 Maserati Mistral Spider

1965 Maserati 3700 GTI Coupé